| Triebwachstum | ||
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Das Triebwachstum stellt einen empfindlichen Indikator für Stresswirkung dar. Bei der Buche kann eine deutliche Beziehung zwischen Triebwachstum, Trockenheit, Fruchtbehang und Ozonbelastung festgestellt werden. Die Reaktion ist allerdings um ein Jahr verschoben, wie nach dem trockenen Sommer 2003 beobachtet werden konnte: währenddem Fichte bereits schon 2003 mit einer Wachstumsreduktion reagierte, war das Triebwachstum bei der Buche erst 2004 vermindert. |
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Triebernte mit dem Helikopter. | |
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Zeitlicher Verlauf von Faktoren, die das Triebwachstum beeinflussen, zwischen 1993 und 1998 (schwarze Jahresskala) sowie das um ein Jahr verschobene Triebwachstum von Buchen (grüne Jahresskala). | |
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| Triebwachstum bei Buchen (rot) und Fichten (grün). | ||
| Stammzuwachs | ||
| Der Stammdurchmesser der Bäume wird alle vier Jahre an markierten Stellen mit einer Millimeterkluppe gemessen. Die Differenz der Messwerte ergibt den Stammzuwachs. Der Stammzuwachs weist bei der Buche in der Periode 1998-2006 im Vergleich zu den Vorperioden eine Verringerung auf. | ||
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| Zeitlicher Verlauf des Stammzuwachses bei Buchen. | ||
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Mit Hilfe einer epidemiologischen Auswertung der Daten können Zusammenhänge zwischen dem Stammzuwachs und Belastungsfaktoren beobachtet werden. |
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Der Stammzuwachs der Buchen ist umso tiefer, je höher die Ozonbelastung während der Zuwachsperiode war. | |
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Auf Böden mit einer tiefen Basensättigung ist der Stammzuwachs von Buchen vermindert. | |