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Angewandte
Pflanzenbiologie

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Mortalität

Die Mortalität von Buchen und Fichten wird durch Trockenheit erhöht. Bester Trockenheitsindikator für die Buchen ist die minimale Standortswasserbilanz, d.h. die täglich aufsummierte Differenz zwischen Niederschlag und potentieller Verdunstung. Bei den Fichten ist das Verhältnis zwischen aktueller und potentieller Verdunstung während der ersten 80 Tage der Vegetationsperiode der beste Indikator. Bei beiden Baumarten ist es besser, wenn die Trockenheitsindikatoren über mehrere Jahre gemittelt werden: bei den Buchen über zwei, bei den Fichten über drei Jahre. Bei den Fichten ist der Trockenheitseffekt auf die Mortalität bei hoher Stickstoffdeposition oder bei Kalimangel (hohem Verhältnis zwischen N und K) stark erhöht. Auch Magnesiummangel geht bei den Fichten mit einer erhöhten Mortalität einher. Bei den Eichen ist die Mortalität mit Kalimangel korreliert.

Buche Mortalität Buche Mortalität
  Die Mortalität von Buchen steigt mit zunehmender Trockenheit (links).
  Zudem sterben mehr Bäume ab, wenn die Versorgung mit Phophor ungenügend ist (rechts).

Fichte Mortalität Fichte Mortalität
  Bei den Fichten hängt die Beziehung zwischen Trockenheit und Mortalität stark von der
  Stickstoffdeposition ab (links). Zudem sterben mehr Bäume ab, wenn neben erhöhter
  Trockenheit auch die Versorgung mit Kalium ungenügend ist (rechts).

Eiche Mortalität
  Die Mortalität von Eichen steigt mit abnehmender
  Kaliumkonzentration im Laub.